Unser Vorgänger: der Jugendgemeinderat

Raten? Erraten? Beraten? – Das ist hier die Frage!
Was Jugendliche der Gemeinde raten

Ein gewöhnlicher erster Montag des Monats, 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Schwetzinger Rathauses… 11 Jugendliche im Alter von 14-21 Jahren, von Ihresgleichen zum so genannten Jugendgemeinderat auf zwei Jahre gewählt, stellen hier vor allem eine Frage zur Diskussion: Was will die Jugend? Und wie setzen wir uns am Besten für Jugendliche unsere Stadt ein? Eine interessante Frage – bedenkt man, dass sich schon in dieser kleinen Gruppe - stellvertretend für circa 3000 SchülerInnen, Auszubildende, Studenten und Studentinnen sowie junge BerufsanfängerInnen – Menschen unterschiedlichster Interessensgebiete, Berufs- und Bildungswege oder Bekanntenkreise zusammengefunden haben.
Nichtsdestotrotz wurde der Jugendgemeinderat als offizielles politisches Gremium unserer Stadt vor nun schon sieben Jahren ins Leben gerufen um in erster Linie die Interessen Jugendlicher gegenüber der hiesigen Kommunalpolitik zu vertreten.
Wie so häufig und sicherlich notwendig um Erfolge bei der Arbeit zu erzielen, heißt es in diesem Sinne erst einmal Ziele setzen: wo und wie will sich das Gremium einbringen, für was will sich der Jugendgemeinderat einsetzen, wo anfangen und wie weitermachen? Eifer und Engagement sind hierbei mindestens genau so wichtig wie die vielen Ideen aus denen es die besten herauszufiltern gilt.
Die zurzeit amtierenden Räte planten, organisierten und führten auf diese Weise schon etliche Projekte für und mit Schwetzinger Jugendlichen durch. Hierbei war es uns zum Einen wichtig politisch interessierten jungen Menschen die Möglichkeit der Information und Beteiligung zu bieten. Zum Beispiel im Zuge von Podiumsdiskussionen anlässlich der Oberbürgermeisterwahlen 2008 sowie erst kürzlich der Gemeinderatswahlen 2009 nahmen wir es uns auch zum Ziel, bis dahin noch wenig an Politik interessierten Erstwählern die Kommunalpolitik und deren Vertreter näher zu bringen.
Zum Anderen streben wir an, Gemeinschaftsgefühl, Zusammenhalt und Toleranz unter Jugendlichen zu fördern. Von 11 kreativen Köpfen geplante und durchgeführte Konzertreihen, Partys und Fußballturniere bieten hierzu Möglichkeit.
Unser aktuelles Projekt, ein kostenloser Schülerkalender 2009/10 für Schwetzinger Jugendliche, vermittelt sowohl politische Informationen, als auch nützliche Tipps versehen mit einem gewissen Spaßfaktor
Um eine erfolgreiche Arbeit zu garantieren wird dem Jugendgemeinderat neben der Geschäftsstelle ein fester Jahresetat zur Verfügung gestellt. Zudem finden die 11 Räte in ihrem Ansprechpartner aus der Stadtverwaltung Pascal Seidel, sowie den Gemeinderatspaten der SPD, CDU, SWF, FWV, Grüne und FDP und nicht zuletzt unserem Oberbürgermeister Unterstützung in Projekten, sowie Antworten auf Fragen zur Stadtpolitik.
Um nun aber letztendlich die ursprüngliche Fragestellung dieses Artikels aufzuklären: Ganz gleich ob es darum geht im Gremium zu be-raten oder die Wünsche der Jugend zu er-raten und berücksichtigen; wir raten allen Generationen, der Jugend von heute und der Zukunft von morgen offen gegenüberzutreten und weiterhin kooperativ zu begegnen.
Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gern an den Vorsitzenden Jonathan Auer wenden oder ihr besucht den Jugendgemeinderat Schwetzingen bei Facebook  
 
Jugendgemeinderat- das Team